Wochenfahrt Ahlbeck

Gruppenreise der Seniorinnen und Senioren der Telekom-Chemnitz vom 10. bis 18. April 2024 nach Ahlbeck

Die Gruppenreise dieses Mal der Bericht in Tagebuchform. Aufgezeichnet von Margitta.
Unser Programm

Los ging es wie immer am Busbahnhof in Chemnitz. Start war recht pünktlich um 8.00 Uhr mit einem Bus des Bahn- und Busunternehmens Usedom (BBU). Nach gut 8 Stunden erfolgte die Ankunft in Ahlbeck. Das Personal des Hauses „Seeblick“ vom Erholungswerk empfing uns sehr freundlich. Es gab erste Informationen und die Wohnungsschlüssel.
Bevor das Abendessen (18.00 Uhr im Hotel/ Gaststätte „Meereswelle“) in Angriff genommen werden konnte, waren die ganz ungeduldigen schon mal auf der Promenade bzw. am Strand unterwegs.

Der Folgetag, Donnerstag, der 11.4., begann um 8.00 Uhr mit dem Frühstück. 10.00 Uhr erfolgte die offizielle Begrüßung mit einem Getränk im Aufenthaltsraum des Hintergebäudes. Dazu gab es wissenswertes über die weiteren Tage.
10.30 Uhr begann ein Rundgang durch Ahlbeck mit unserem Reiseleiter Hr. Gildenhaar. Im Anschluss war Einkehr in „Uwes Fischerhütte“ (freies Getränk, Speisen auf eigene Rechnung).
13.30 Uhr startete die 1. Gruppe zur Kremser Fahrt nach Korswandt am Wolgast-See – unmittelbar an der Grenze zu Polen wurden wir in einem sehr angenehmen Ambiente mit Kaffee und Kuchen bewirtet!

Der 2. Urlaubstag, Freitag 12.4., begann wie immer um 8.00Uhr im Hotel „Meereswelle“ mit dem Frühstück. Die 1. Gruppe hatte einen freien Tag und nutzte ihn individuell für Spaziergänge zum Aussichtsturm, in die Bäderwelt ( alles Heringsdorf) und, und und. Auch die 2. Gruppe nutzte den Vormittag individuell. Traf sich aber dann 13.30 Uhr für die Kremser Fahrt nach Korswandt zu Kaffee und Kuchen.
Den Abend rundete ein „Seemannsabend“ mit Jan und Hein musikalisch ab. Bei Bier und Wein gaben wir alles und sangen kräftig mit!!  Den Abschluss ihres Auftritts zelebrierten wir mit unserer Erzgebirgshymne!!

Am 3. Urlaubstag, Samstag,. der 13.4.
Natürlich Frühstück zur bekannten Zeit. Dann Treff 12.00 Uhr an der Bushaltestelle Kaiserstr. (nicht jeder wusste Bescheid – aber wir trafen uns gemeinsam an der Rezeption). Der Bus war pünktlich – wir auch und es ging wieder gemeinsam auf Tour mit unserem Reiseleiter und BBU-Bus zur Halbtagsfahrt nach Swinemünde inklusive Hafenrundfahrt. Danach fuhren wir zur Fischgaststätte „Kamminke“ am Stettiner Haff zum „natürlich“ Fischbrötchen – es gab ein mit Buttermakrele gut belegtes Brötchen. Freundlicher klingt natürlich „Stremel Lachs“.
Für die, die dem Fisch nun doch schon etwas reserviert gegenüberstanden – war auch eine Bockwurst erhältlich.
Am Abend fand ein Diavortag zur Geschichte der Insel, seinen Kriegen und einigen weiteren Details (Peenemünde) mit Hr. Gildenhaar statt. Hr. Gildenhaar, der vor seiner Tätigkeit als Reiseleiter auch Geschichte und Germanistik studiert hat, war natürlich ein kompetenter Vortragender. (Was sich auch noch in den Folgetagen unter seiner Führung fortsetzen sollte.)

Der 4. Urlaubstag, Sonntag, der 14.4., startete natürlich mit Frühstück mit anschließender Freizeit bis 12.00 Uhr. 12.00 Uhr war dann auch Treff an der Bushaltestelle zur Halbtagsfahrt in den nördlichen Teil der Insel Usedom.
Der erste Stopp war Koserow mit den Salzhütten und der neuen Seebrücke. Auf der Seebrücke wehte eine „steife Brise“.
Von hieraus fuhr der Bus nach dem geschichtsträchtigen Peenemünde. Unser Reiseleiter hatte natürlich viel dazu zu erzählen, er war ja nicht nur unser Reiseleiter. Herr Gildenhaar hat ja auch schon eine Reihe von Reiseführern zur Insel Usedom und zur Versuchsstelle Peenemünde geschrieben. Sein Wissen, was auf Recherchen und Gesprächen mit lebenden Zeitzeugen zusammengetragen war, war schon beeindruckend. Peenemünde war seit 1936 Entwicklungs- und Versuchsstelle des V1-/ V2- Flugkörpers. Der Fotostopp gab uns Gelegenheit das Museumsgelände abzulichten.

Weiter ging es nach Trassenheide zu – na – zu Kaffee und Kuchen in ein Hotel/ Restaurant.

Wieder im Bus führte die Fahrt weiter nach Zinnowitz mit den Möglichkeiten die Seebrücke, die Promenade und kurz das Zentrum von Zinnowitz anzusehen.
Jetzt war es Zeit zur Heimkehr!

Der 4. Urlaubstag, Montag, der 15.4., begann natürlich wieder mit Frühstück. Danach Freizeit bis 12.00 Uhr. 12.00 Uhr war dann auch Treff an der Bushaltestelle für die Fahrt um den südlichen Teil der Insel kennenzulernen. Unsere Fahrt begann mit einer Rundfahrt durch Swinemünde – weiter ging es durch die Mellentiner Heide zum Wasserschloss Mellentin mit Kaffee und Kuchen. Im Anschluss wurde uns die Brauerei mit Sudhaus und Lagerbehältern vorgestellt, ein „Tropfen Bier“ gehörte als Kostprobe dazu.
Fazit: Im Hofladen sollte mehr Bier gekauft werden!!
Auf dem Nachhauseweg war noch ein Abstecher zum Flughafen Heringsdorf „eingebaut“, bevor wir wieder in Ahlbeck „landeten“

Der Tag endete musikalisch mit DJ Peter Kuschke, seinen Klängen mit Gesang und unseren Tanzeinlagen – einem Solo Tanz mit Partner für unser Geburtstagskind Gudrun zum „18“-zehnten! Ein schöner Tag!!

Der 5. Urlaubstag, Dienstag., der 16.4., begann natürlich wieder mit Frühstück, aber zeitiger, denn 8.30Uhr ging es auf große Fahrt in die Landeshauptstadt von MV, Neubrandenburg. Die Stadt der vier Stadttore. Leider spielte das Wetter nicht mit. Es war der 1. Tag mit Regen, aber der auch fast durchgehend. Nach einer kurzen Stadtführung mit Herrn Gildenhaar, der uns zu den Besonderheiten der Stadtmauer und den 4 Stadttoren informierte, trafen wir uns im Einkaufscenter alle wieder. Das Wetter trug sehr dazu bei, dass niemand groß Lust verspürte die Stadt zu erkunden.

Zurück fuhren wir über Zinzow mit seiner Brandweinbrennerei. Ehe wir in die Verkostung der Brände und Liköre eintreten konnten, gab es eine kurze Einweisung zum Destillationsvorgang und der anschließenden Verarbeitung/ Veredlung des gewonnenen reinen Alkohols. Dann natürlich die Verkostung. Es wurden viele Sorten probiert und im Anschluss war uns auch der Regen egal.  Selbstverständlich gab es auch Kaffee und Kuchen.
Danach florierte auch der Verkauf des hochprozentigen Alkohols.
Auf der Heimkehr regnete es immer noch und wir kehrten gleich in die „Meereswelle“ zu unserem gemeinsamen Abendessen ein. Auf dem Rückweg zum Quartier war es dann schon recht stürmisch – was sich natürlich auch an den Wellen der Ostsee widerspiegelte!

Der 6. Urlaubstag, Mittwoch, der 17.4. Heute der letzter Urlaubstag.
Frühstück wieder etwas früher, weil bereits 9.00Uhr Treffpunkt an der Rezeption war! Mit dem ADLER-Schiff „Vineta“ schipperten wir bei etwas Seegang über die Stationen Heringsdorf und Bansin nach Misdroy auf der Halbinsel Wollin (PL). Einige hatten in den 2 Stunden mit dem Seegang doch ihre Probleme! Aber bei Sonne, Wind und Wolken machten wir einen kurzen Rundgang mit unserem Reiseleiter durch Misdroy. An den Rundgang schloss sich bis 14.30 Uhr Freizeit an.

 Auf der Rückfahrt gab es auf dem Schiff natürlich wieder Kaffee und Kuchen. Wieder in Ahlbeck angekommen, waren wir mit Ausflug und Wetter am letzten Tag zufrieden.
Nun, in den letzten Stunden des 17. Aprils konnten/ mussten alle ans Koffer packen denken, denn für den 18.4. pünktlich 08.00 Uhr war unsere Heimreise nach Hause angesetzt!

Am Donnerstag, den 18.4. war, nach einem zeitigen Frühstück, pünktlich Start mit UBB – diesmal fuhren wir über Polen – aber auch da hatten wir aufgrund eines Unfalls auf der Gegenfahrbahn der „Schnellstraße“ nach Prenzlau eine Stunde „Stopp and GO“ zu überstehen – aber dann ging alles glatt und wir waren 16.30 Uhr in Chemnitz.

Zum Abendessen habe ich noch gar kein Wort verloren.
Es war jedesmal schmackhaft und abwechslungsreich.
Jeden Abend wurden ein Menü/ Hauptgericht mit jeweils Fisch oder Fleisch zur Auswahl gestellt.
Es gab doch wirklich Mitreisende, die sich jeden Abend für „Fisch“ entschieden haben. Was ja auch kein Fehler war, den wo bekommt man frischeren Fisch als an der (Ost)-See.

Zusammenfassend  kann gesagt werden, dass wir in Korswandt am Wolgastsee, Koserow, Peenemünde, Trassenheide, Zinnowitz, Swinemünde (PL), Mellentin, Flughafen Heringsdorf, Neubrandenburg, Schloss Zinzow und Misdroy (PL) waren. Ein ganz schönes Programm.

 Auf Wiedersehen bis Sept/Okt. 2025 – vielleicht in Scheidegg

Euer TK – Reiseleiterin Margitta

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